Worum
geht's?
Wir bringen die Kraft der Berggöttin ins Heute
WIE RÄTIA RUFT ENTSTAND
Die Schwere der Vergangenheit ist noch an vielen Orten in Graubünden spürbar – in alten Häusern, an Richtplätzen, in Dörfern und Tälern. Auch Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, eben unser Zusammenleben ist oft harzig. Leicht, freudvoll, gemeinschaftlich, weiblich geht anders.
Wir sind überzeugt, Transformation ist möglich. Gemeinsam gelingt es, die Wunden des Patriarchats zu heilen. Um nicht erneut ins Drama zu fallen, gehen wir weiter zurück als die düsteren Zeiten von Hexenverfolgung, mittelalterlichen Wirren und kirchlichen Machtspielen.
Wir holen die Kraft der Berggöttin Rätia ins Heute.
Es ist die weibliche Kraft, die in uns allen steckt, lange unterdrückt und vergessen. Dieses Potenzial wollen wir wecken. Für ein neues Gleichgewicht in der Zukunft.
Urmütter / Berggöttinnen / Ahnfrauen
Über Jahrtausende verehrten die Menschen die weibliche Schöpfungskraft. Mutter Erde galt als göttliches Wesen, das Weibliche als das schöpferische und nährende Prinzip allen Lebens. Die Menschen waren verbunden mit den Zyklen der Natur und fanden ihre Gottheiten in den sie umgebenden Landschaften. Die Berggöttin Rätiens war Rätia.
Die Berggöttinnen erscheinen oft in dreifacher Gestalt, symbolisch für Werden, Sein und Vergehen. Weiss, Rot und Schwarz waren ihre Farben.
Das Gegenstück zum göttlich Weiblichen, z.B. die Berggöttin, ist das göttlich Männliche, z.B. der Heros. Dabei sind nicht Mann und Frau gemeint, wenn von Männlichem und Weiblichen die Rede ist, sondern die unterschiedlichen Arten von Energien, die durch Männliches und Weibliches verkörpert werden. Das Eine ist ohne das Andere unvollständig. Die naturgegebene Ordnung wäre nicht im Gleichgewicht. Im Zusammenspiel der Energien beider Polaritäten bildet sich das göttliche Ganze ab mit dem Werden, Sein und Vergehen.
500 Jahre Freistaat Drei Bünde
Das Jahr 2024 stand im Zeichen der Feierlichkeiten zu 500 Jahre Freistaat Drei Bünde. Die düstere Zeit der Hexenverfolgung soll nun erforscht und aufbereitet werden. Graubünden zählt mit über 900 dokumentierten Prozessen zu den stark von den Hexenverfolgungen betroffenen Gebieten in Europa. 2026 ist im Rhätischen Museum eine Ausstellung dazu geplant.
Wir finden, jetzt ist Schluss mit historischen Fesseln, Opfer-Dasein, Drama! Forschung und Ausstellung sind ein guter Anfang, doch erst die Umsetzung im Alltag bringt die Kraft. Es ist Zeit für mehr selbstverständlich gelebte Weiblichkeit. Denn Rätia ruft!
Gemeinsam machen wir uns auf den Weg. Nach Jahren des Ungleichgewichtes wird nicht alles sofort gelingen. Doch je öfter wir einen Funken weiblicher Urkraft, die Kraft der Berggöttin, in uns spüren, desto schneller verändert sich unsere Welt.
Aufbruch in die Zukunft
Lasst uns gemeinsam feiern, Freude leben, unsere Träume wach tanzen, Gemeinschaft pflegen, frei sein, mit der Berggöttin in Verbindung gehen und für uns und Rätia Orte der Kraft neu beleben.
ENTDECKE DIE KRAFT DER BERGGÖTTIN

VERBUNDEN MIT DER KRAFT DER BERGGÖTTIN
Du vertraust dir
Du entscheidest für dich
Du lebst deine Träume
Du bist mit dir im Lot
Du sagst, was für dich stimmt
Du weisst, dass du ein Geschenk bist für diese Welt
Du entdeckst die Göttin in dir
Gemeinsam machen wir uns auf den Weg. Nicht alles gelingt sofort. Doch je öfter wir die Kraft der Berggöttin als Funke in uns spüren, desto schneller verändert sich unsere Welt.